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02.09.2020

Auf ins Labor: 15 neue Azubis hatten ihren ersten Tag bei den Mülheimer Max-Planck-Instituten

Auf ins Labor: 15 neue Azubis hatten ihren ersten Tag bei den Mülheimer Max-Planck-Instituten

Laboranten sind in Coronazeiten gefragte Fachkräfte, die wesentlich dazu beitragen, dass gewünschte Testkapazitäten erreicht werden. An den Mülheimer Max-Planck-Instituten hatten nun 15 junge Menschen ihren ersten Ausbildungstag, zwölf von ihnen werden im Labor tätig sein. Auf dem Lehrplan stehen verschiedene physikalische und chemische Analysetechniken, die durch Werksunterricht und betriebspraktische Tätigkeiten ergänzt werden. Die Ausbildung sieht den Einsatz in zwei bis drei wissenschaftlichen Abteilungen vor, in denen die angehenden Chemie- oder Physiklaboranten an Forschungsprojekten beteiligt sind. Ergänzt wird der Berufsschulunterricht durch institutsinternen Unterricht und praktische Übungen im Lehrlabor, mit denen die Auszubildenden bestens auf die Prüfung und den Beruf vorbereitet werden. In Coronazeiten nutzen die Ausbilder nun die größeren Hörsäle am Institut, um den Unterricht in Präsenz zu gestalten. In den vergangenen Monaten setzten sie auch digitale Schulungsmöglichkeiten ein, die sie bei Bedarf wiederaufleben lassen können. „Wir haben unseren Auszubildenden zahlreiche E-Mails mit unzähligen Übungsaufgaben gesendet und die Möglichkeiten der digitalen Tafel bestens ausgeschöpft, um neues Wisssen zu vermitteln.“, erzählt Petra Wedemann, Ausbildungsleiterin des MPI für Kohlenforschung. Aber die praktische Arbeit mit Versuchen im Lehrlabor könne man natürlich nicht durch eine Zoom-Konferenz ersetzen. „Wir passen jetzt die Gruppengrößen genau an die Laborplätze an und verfügen zum Glück über ein exzellentes Abluftsystem, das in der derzeitigen Situation Gold wert ist.“

Nach einem Rundgang durch die Institute traf sich die Gruppe zum Fototermin im Mensagarten auf dem Mülheimer Chemistry Campus. Ausbildungsleiterin Patricia Malkowski vom MPI für Chemische Energiekonversion erklärte: „Wir freuen uns sehr darüber, die neuen Auszubildenden bei uns zu begrüßen. Und wir würden uns auch sehr über Bewerbungen fürs kommende Lehrjahr freuen. Noch gibt es einige freie Plätze und wir können interessierte Schülerinnen und Schüler nur ermutigen, sich jetzt für den Ausbildungsstart in 2021 bei uns zu bewerben. Dann gibt es hoffentlich wieder ein Gruppenbild ohne Abstand.“

Eckdaten zur Ausbildung in den Mülheimer Max-Planck-Instituten:

Die Mülheimer Max-Planck-Institute bilden in folgenden Berufen aus: Chemie- und Physikla-borant/in, Industriemechaniker/in, Kaufmann/frau für Bürokommunikation, Fachinformati-ker/in für Systemintegration, Tischler/in und Elektroniker/in für Energie- und Gebäudemanagement. Neben den zwölf Laboranten werden in diesem Jahr auch ein Elektroniker, ein Fachinformatiker und ein Industriemechaniker am Kahlenberg ausgebildet. Die Institute bie-ten auch Praktikumsmöglichkeiten für besonders chemieinteressierte Schülerinnen und Schüler an, die sich bei Interesse frühzeitig bewerben sollten. 

Nähere Informationen zur Ausbildung finden sich hier.

MPI für Kohlenforschung: www.kofo.mpg.de/de/karriere/ausbildungsberufe

MPI für Chemische Energiekonversion: https://cec.mpg.de/ausbildung/

Bild: © Hobirk, MPI für Chemische Energiekonversion

Die neuen Auszubildenden der Mülheimer Max-Planck-Institute gemeinsam mit den Ausbildungsteams.