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28.04.2017

Chemie zum Anfassen beim Girls‘ Day am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: 41 Schülerinnen erhielten einen praktischen Einblick in die Arbeitsbereiche

Chemie zum Anfassen beim Girls‘ Day am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: 41 Schülerinnen erhielten einen praktischen Einblick in die Arbeitsbereiche

20 Stationen für 41 Schülerinnen, die an einem langen Vormittag einen praktischen Einblick in die Arbeitsbereiche eines wissenschaftlichen Instituts erhielten, das chemische Grundlagenforschung betreibt: das war der Girls‘ Day 2017.  
Viele Mitarbeiter des Instituts hatten an diesem Tag ihr Tagewerk zur Seite gestellt, um sich ganz den Themen Berufsfelderkundung und Nachwuchsförderung zu widmen. Der Girls‘ Day will junge Mädchen für Berufe im Bereich der Technik und Naturwissenschaften begeistern, die sie sonst traditionell eher den Jungen überlassen. Das Rezept hierfür: einfach mal ausprobieren in praktischen Übungen und kleinen Gruppen. Die Mitarbeiter in den Forschungs- und Analyseabteilungen des Max-Planck-Institutes hatten an 20 Stationen kleine Experimente und Aufgaben für die Mädchen vorbereitet, die ihr Geschick am Bunsenbrenner oder der Drehbank unter Beweis stellen konnten.

Nach der Begrüßung durch Organisatorin und Arbeitsgruppenleiterin Dr. Claudia Weidenthaler hieß es für die Mädchen aus Mülheim und umliegenden Städten, Laborkittel und Schutzbrille aufzusetzen und ihren Paten an die Stationen zu folgen. Nach der ersten praktischen Übung gab es im zweiten Teil des Vormittags Gelegenheit, ein weiteres Aufgabenfeld kennen zu lernen. Von der Calciumcarbonat-Synthese im Lehrlabor über Analysemethoden der Chromatographie bis zur Herstellung eines Werkstücks in der Feinmechanik wurde im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung eine breite Palette geboten, die zeigte, dass das Arbeiten in einem chemischen Institut vielseitig ist. „Auch die Karriereperspektiven einer Chemikerin oder ausgebildeten Chemielaborantin sind sehr gut.“, meint Claudia Weidenthaler, die auch als Gleichstellungsbeauftragte am Institut tätig ist. „Unsere Auszubildenden werden sehr gern von Industrieunternehmen übernommen und es gibt auch viele Weiterentwicklungsperspektiven für sie. Wer sich wiederum für ein Studium der Chemie und eine wissenschaftliche Karriere entscheidet, den erwartet ein Arbeitsfeld, das in hohem Maße durch Freiheit und Kreativität geprägt ist“, meint Weidenthaler. Das Institut könne daher nur immer wieder seine Türen für Veranstaltungen wie den Girls‘ Day öffnen, damit Mädchen selbst erfahren können, dass Naturwissenschaften, Forschung und das Arbeiten im Labor attraktiv sind und Spaß machen.

Mehr Informationen in der gemeinsamen Pressemitteilung: