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03.04.2020

Dr. Rene Albert erhält Innovationspreis des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen Verbandes für seine Doktorarbeit zur Wärmeleitfähigkeit von Metallhydriden

Dr. Rene Albert erhält Innovationspreis des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen Verbandes für seine Doktorarbeit zur Wärmeleitfähigkeit von Metallhydriden

Wasserstoff gilt als Energieträger des 21. Jahrhunderts, der zusammen mit regenerativen Primärenergien eine zentrale Grundlage für die Energiewirtschaft der Zukunft bildet. Um die Energiewende möglich zu machen, müssen Innovationen und neue Technologien rund um Wasserstoff und seine Speicherung erforscht und entwickelt werden, was am MPI für Kohlenforschung in der Gruppe „Wasserstoffspeicherung“ von Dr. Michael Felderhoff geschieht. Die Gruppe konzentriert sich unter anderem auf die Entwicklung neuer Leichtmetallhydride zur Speicherung von Wasserstoff sowie auf Materialien für die Hochtemperatur-Wärmespeicherung.

Nun wurde Dr. Rene Albert aus der Gruppe Felderhoff für seine Doktorarbeit mit dem Innovationspreis des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes ausgezeichnet. Grund für die Auszeichnung ist, dass seine Arbeit dazu beitrage, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie immer geeigneter für den Einsatz im großen Maßstab zu machen. Rene Albert forschte seit 2016 an dem Thema „Thermal Conductivity Measurements of Metal Hydrides as High Temperature Heat Storage Materials under Operating Conditions“ und entwickelte Messmethoden, um die Wärmeleitfähigkeit von mit Nickel aktiviertem Magnesium oder Magnesiumhydrid im Langzeitgebrauch über eine hohe Anzahl von Be- und Entladezyklen hinweg zu ermitteln. Der Doktorand konnte auch im Vergleich mit Magnesiumeisenhydrid wichtige Unterschiede im Alterungsprozess der Materialien aufzeigen. Die erzielten Ergebnisse aus der Dissertation werden jetzt schon in dem Projekt „HyHeatStore“ beim Demonstrationsbetrieb eines Hochtemperaturwämespeichers mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie praktisch angewendet.

Hier finden Sie die Mitteilung des des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes.