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17.11.2017

Ein Tag mit Fokus auf die Analytischen Abteilungen am MPI: Junganalytiker der GDCh besuchen das Institut

Ein Tag mit Fokus auf die Analytischen Abteilungen am MPI: Junganalytiker der GDCh besuchen das Institut

Die analytischen Abteilungen des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung standen im Rampenlicht beim Besuch der Junganalytiker der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Auf Einladung des Hauses hatten sich rund 14 Junganalytiker aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrie angemeldet und erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit viel Information aus den Analyseeinrichtungen des chemischen Forschungsinstituts.

Alle Serviceeinrichtungen der Kohlenforschung waren beteiligt und so reichte das Vortragsspektrum von der Gas- und Flüssigchromatographie über die Massenspektrometrie, Magnetische Resonanzspektroskopie, Röntgenstrukturanalyse und Elektronenmikroskopie bis zur Röntgenphotoelektronen-Spektroskopie. Bei den Besichtigungen am Nachmittag kamen noch weitere analytische Aspekte hinzu: das MPI für CEC (Chemische Energiekonversion) zeigte seine Raman-Spektroskopie, die Elektronenspinresonanz sowie die vorhandenen Mößbauer- und zirkularen magnetischen Röntgendichroismus Spektrometer. Erstmalig stand auch ein Besuch des Radiochemischen Labors der Abteilung für Organische Synthese auf der Agenda.

Zu Beginn begrüßte Professor Alois Fürstner die Teilnehmer und stellte das Institut mit einem Blick auf die Historie und die aktuelle Forschung vor. Als ehemaliges Vorstandsmitglied der GDCh freue er sich sehr über das Engagement der Junganalytiker innerhalb des Verbandes. Er dankte Nils Nöthling aus der Abteilung für Chemische Kristallographie für die Organisation der Veranstaltung und kündigte an, dass sich das Spektrum der analytischen Abteilungen der Kohlenforschung durch die Berufung von Professor Frank Neese als Nachfolger von Professor Walter Thiel im kommenden Jahr erweitern werde.

Im Anschluss sprachen die Leiter der Servicegruppen über ihre Abteilungen und die jeweiligen analytischen Aufgabenfelder und Methoden. Es zeigte sich, dass durch die sehr unterschiedlichen Anforderungen der Synthesechemiker aus den Forschungsabteilungen in der Analytik stets nach neuen Methoden gesucht werden müsse und eine gute Zusammenarbeit der Analyseabteilungen untereinander wichtig sei. Die Zuhörer erfuhren auch, dass in den Servicegruppen meist auch eigene Forschung betrieben wird, und an welchen Themen die Doktoranden dort arbeiteten. Nach einer gemeinsamen Mittagspause in der Mensa ging es dann in zwei Gruppen durch die Labore der analytischen Abteilungen. Die Junganalytiker der GDCh konnten die Ausstattung der Servicegruppen in Augenschein nehmen und sich mit den Mitarbeitern der Abteilungen austauschen.