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26.04.2018

Türen auf beim Girls‘ Day am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: 33 Mädchen probieren sich in Laborberufen, Analytik und Feinmechanik aus

Türen auf beim Girls‘ Day am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung:
33 Mädchen probieren sich in Laborberufen, Analytik und Feinmechanik aus

Einkristall-Analyse, Calciumcarbonat-Synthese und Einblicke in die Nanowelt mit dem Elektronenmikroskop – die Angebote beim Girls‘ Day 2018 im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung waren wie gewohnt breit gefächert und boten 33 Schülerinnen viele Möglichkeiten, einen Tag lang in die Arbeit eines Laboranten in der Forschung hinein zu schnuppern.

Die Mitarbeiter des Instituts hatten insgesamt 16 Stationen vorbereitet, an denen die Mädchen in Zweierteams ganz praktisch die Tätigkeiten einer Chemie- oder Physiklaborantin ausprobieren konnten. Jede Teilnehmerin durchlief zwei auf ihr Alter abgestimmte Einsatzstellen und einige lernten auch die Arbeit als Industriemechanikerin kennen, da sich die Werkstätten des Instituts ebenfalls traditionell am Girls‘ Day beteiligen. An Drehbank, Fräse und CNC-Maschine fertigten sie eine Handyhalterung aus Plexiglas, die sie zur Erinnerung an den Girls' Day in der Kohlenforschung mit nach Hause nehmen durften.

Ein beliebtes Angebot, das schnell ausgebucht ist

„Das Angebot zum Girls‘ Day am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ist sehr beliebt und die etwa 30 Plätze pro Jahr heiß begehrt“, erzählt Privatdozentin Dr. Claudia Weidenthaler, die den Girls‘ Day seit vielen Jahren erfolgreich organisiert. „Uns ist es sehr wichtig, MINT-Berufe für Mädchen attraktiv zu machen, weil in der Forschung – insbesondere in der Sektion Chemie, Physik und Technik - Frauen immer noch sehr stark unterrepräsentiert sind.“ Zwar biete die Max Planck Gesellschaft inzwischen allerhand Fördermaßnahmen für Frauen in der Forschung – aber die Entscheidung für einen MINT Beruf werde ja schon früh getroffen, meint die Wissenschaftlerin. „Hier wollen wir helfen, Hemmschwellen abzubauen und den Mädchen Gelegenheit geben, die vermeintlichen „Jungs-Berufe“ kennen zu lernen und zu erfahren, dass das Arbeiten in der chemischen Synthese oder Analytik Spaß machen kann.“

Es lohnt sich, das Arbeiten in der chemischen Grundlagenforschung kennen zu lernen

Eine Ausbildung im Bereich der chemischen Grundlagenforschung oder ein Studium der Chemie bietet viele Entwicklungsperspektiven. Neben der Forschung ist auch die Industrie ein Arbeitsfeld, das attraktive Vergütungsmöglichkeiten bietet. Die Arbeit als Wissenschaftlerin wiederum ist geprägt von Kreativität und Freiheit und einem regen Kontakt mit Forschern aus der ganzen Welt.

Neben der regelmäßigen Beteiligung am Girls‘ Day bietet das Institut auch Berufsfelderkundungstage und Praktikumsmöglichkeiten für Schüler an. Auch hier sind die Plätze begeht und es empfiehlt sich, sich frühzeitig zu bewerben.

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung zum Girls' Day.